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Steckbrief Carotinoide
Wichtig für
Schutz vor freien Radikalen, Zellschutz, evtl. Senkung des Risikos von Krebserkrankungen, Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schutz der Augen und der Sehkraft
Tagesbedarf
Für sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide existieren keine Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.
Mangelerscheinungen
Durch freie Radikale können Zellschäden auftreten, die unter Umständen Krebs verursachen können
Lieferanten
Gelb-rotes Obst und Gemüse: Tomaten, Möhren, Paprika, Zitrusfrüchte - auch: grünes Blattgemüse, Broccoli |
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Carotinoide
Carotinoide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Ihre breitgefächerte Wirkung und die positiven Effekte auf die Gesundheit wurde lange verkannt und erst in jüngerer Zeit detailliert erforscht. Das bekannteste Carotinoid ist das Beta-Carotin, das vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann. Neben einer wichtigen Funktion für die Sehkraft erfüllt Vitamin A die Aufgabe, freie Radikale zu bekämpfen, die die Zellen schädigen und in bestimmen Fällen auch Krebs auslösen können. Aber auch weitere Carotinoide wie das Lutein leisten eine vergleichbare Arbeit.
Carotinoide schenken diversen Gemüsesorten ihre gelbe bis rötliche Färbung. Karotten, Paprika, Tomaten oder Zitrusfrüchte sind einige Beispiele für die vielen Vorkommen von Carotinoiden. Auch grüne Blattgemüse oder Broccoli enthalten Carotinoide. Über die Pflanzen gelangen die leuchtend gelben Carotinoide auch in verschiedene tierische Produkte. So ist der Farbton des Eigelbs oder auch das leuchtende Gelb der Küken auf Carotinoide zurückzuführen. Die höchste Konzentration an Carotinoiden weisen die stark gefärbten Teile der Obst- und Gemüsesorten auf, sprich: die Schalen und die Randschichten des Fruchtfleischs. Sie sollten daher mit verspeist werden - auch, weil sie mit vielen Ballaststoffen zu einer gesunden Verdauung beitragen.
Die deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt, über den Tag verteilt 5 Portionen Obst und Gemüse zu verzehren. Neben den wichtigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen gelangen auf diese Weise auch eine Reihe Carotinoide in den Körper. Allerdings ist es heutzutage nicht leicht, fortwährend auf einen ausgewogenen Speiseplan zu achten. Oftmals wird die empfohlene Menge an frischem Obst und Gemüse nicht erreicht. Immer mehr Anbieter bieten daher Produkte an, die dabei helfen, die Ernährung auch um Carotinoide anzureichern.
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Carotinoide Tipp
Carotinoide können Ihre Gesundheit in vielen Bereichen unterstützen. Setzen Sie einfach ein reichhaltiges Angebot an Obst und Gemüse auf Ihren Speiseplan, um ausreichend Carotinoide aufzunehmen. Besonders empfehlenswert sind beispielsweise:
• Tomaten
• Karotten
• Zitrusfrüchte
• Paprika
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* nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Die Richtwerte beziehen sich auf Personen zwischen 25 und 50 Jahren. Für andere Altersgruppen sowie Personen mit besonderem Bedarf können abweichende Mengen gelten. Weitere Informationen finden Sie unter www.dge.de |
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