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Steckbrief Chlorid
Wichtig für
Wasserhaushalt, Nervenfunktion, Muskeltätigkeit, Säure-Basen-Haushalt, Bildung von Magensäure
Tagesbedarf*
830 mg
Besonderheiten
Im Allgemeinen besteht wegen stark salzhaltiger Lebensmittel eine Überversorgung mit Chlorid
Mangelerscheinungen
Muskelkrämpfe, Schwindel, Kreislaufprobleme
Lieferanten
Salz, salzhaltige Lebensmittel, Mineralwasser |
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Chlorid
Chlor ist in der Reinform ein stechend riechendes Gas. In Verbindung mit anderen Mineralstoffen gelangt es als Chlorid in den Körper. Dort wird Chlorid beispielsweise zur Produktion von Magensäure benötigt. Chlorid ist außerdem an der Aufrechterhaltung des Säuren-Basen-Gleichgewichts beteiligt. Ähnlich wie andere Mineralstoffe ist Chlor ein wichtiges Elektrolyt für die Weiterleitung von Nervenimpulsen.
Zusammen mit Natrium bildet Chorid Verbindung Natriumchlorid, die als Speise- oder Kochsalz reichlich in der täglichen Nahrung vorhanden ist. Eine Unterversorgung besteht daher in der Regel nicht, es sollte viel mehr auf einen bewussten Gebrauch von Speisesalz geachtet werden. Eine zu hohe Salzzufuhr kann zu Bluthochdruck führen.
Ein vorübergehender Mangel an Chlorid entsteht durch starkes Schwitzen, beispielsweise beim Sport. Ähnlich wie bei einem leichten Natriummangel kommt es hierbei eventuell zu Muskelschwächen oder –krämpfen. Hier genügen in der Regel chloridhaltige Mineralwässer oder geringe Mengen Salz als Ausgleich. Gravierende Mängel entstehen vor allem durch extreme Unterernährung sowie lang anhaltende Durchfälle oder Erbrechen. Folge können Muskelkrämpfe, Schwindel, Kreislaufprobleme und –kollaps sowie eine gestörte Bildung von Magensäure sein. In diesen Fällen sollte ein Arzt konsultiert und ein entsprechendes Medikament verabreicht werden.
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Chlorid Tipp
Den durchschnittlichen Tagesbedarf* an Chlorid nehmen Sie bei einer normalen Ernährung problemlos in Form von Salz auf. Achten Sie daher darauf, Salz und salzhaltige Lebensmittel maßvoll zu verzehren, und verbessern Sie den Geschmack von Speisen lieber mit Kräutern und Gewürzen.
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* nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Die Richtwerte beziehen sich auf Personen zwischen 25 und 50 Jahren. Für andere Altersgruppen sowie Personen mit besonderem Bedarf können abweichende Mengen gelten. Weitere Informationen finden Sie unter www.dge.de |
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