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Steckbrief Flavonoide
Wichtig für
Schutz vor freien Radikalen, Zellschutz, evtl. Senkung des Risikos von Krebserkrankungen, Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hemmung des Wachstums von Bakterien, Viren und Pilzen
Tagesbedarf
Für sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide existieren keine Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.
Mangelerscheinungen
Durch freie Radikale können Zellschäden auftreten, die unter Umständen Krebs verursachen können
Lieferanten
Äpfel, Birnen, Auberginen, Trauben, Beeren, Kirschen, Pflaumen, Zwiebeln, schwarzer und grüner Tee |
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Flavonoide
Flavonoide gehören wie die Carotinoide zu den sekundären Pflanzenstoffen. Das Wissen über ihre positive Wirkung auf die Gesundheit des Menschen ist wesentlich jünger als beispielsweise bei den Vitaminen. Flavonoide neutralisieren freie Radikale, die über Umweltgifte oder Stoffwechselprozesse in den Körper gelangen. Sie schützen so die Körperzellen vor Schäden, die das Krebsrisiko erhöhen können. Auch auf das Herz-Kreislaufsystem haben Flavonoide einen positiven Einfluss, da sie die Thromobosegefahr senken und den Blutdruck ausgleichen können. Flavonoide wirken entzündungshemmend und hemmen im Allgemeinen das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen.
Flavonoide schenken Pflanzen ihre rote, blaue oder violette Farbe. Sie sind daher häufig in den Schalen oder Randschichten der Obst- oder Gemüsesorten enthalten. Gute Lieferanten für Flavonoide sind zum Beispiel Früchte wie Äpfel, Trauben, Kirschen oder auch Auberginen. Zwiebeln haben nicht zuletzt wegen ihrer Flavonoide einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Auch Genussmittel wie Tee, Kakao oder Schokolade bieten dank ihres hohen Flavonoidgehalts nicht nur Genuss, sondern auch Gesundheit.
Im Grunde sollte jeder Mensch pro Tag mindestens fünf Portionen Obst oder Gemüse zu sich nehmen - so empfiehlt es zumindest die deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. So bekommt der Körper eben nicht nur Vitamine, Mineralie und Spurenelemente, die er zum Funktionieren braucht, sondern auch automatisch viele der sekundären Pflanzenstoffe, zu denen auch die Flavonoide gehören. Heutzutage stehen auf dem Speiseplan jedoch häufig Fertiggerichte oder Snacks, die wenig bis gar kein Obst oder Gemüse enthalten. Trotzdem sollte und braucht man auf die gesundheitsförderlichen Effekte von Flavonoiden nicht zu verzichten. Immer mehr Vitalstoffpräparate enthalten zusätzlich Flavonoide, um den Körper ausreichend zu versorgen.
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Flavonoide Tipp
Flavonoide können Ihre Gesundheit in vielen Bereichen unterstützen. Setzen Sie einfach ein reichhaltiges Angebot an Obst und Gemüse auf Ihren Speiseplan, um ausreichend Flavonoide aufzunehmen. Besonders empfehlenswert sind beispielsweise:
• Auberginen
• Äpfel
• Trauben
• Kirschen
• schwarzer und grüner Tee
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* nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Die Richtwerte beziehen sich auf Personen zwischen 25 und 50 Jahren. Für andere Altersgruppen sowie Personen mit besonderem Bedarf können abweichende Mengen gelten. Weitere Informationen finden Sie unter www.dge.de |
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