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Steckbrief Jod
Wichtig für
Schilddrüse, Körperwachstum und -entwicklung
Tagesbedarf*
0,2 mg
Mangelerscheinungen
Wachstum- und Entwicklungsstörungen, Vergrößerung der Schilddrüse, "Kropf"
Besonderheiten
Deutschland ist Jodmangelgebiet. Eine zusätzliche Versorgung mit Jod wird in der Regel empfohlen.
Lieferanten
Seefisch, Meeresalgen, jodiertes Speisesalz |
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Jod
Die herausragende Bedeutung von Jod ist allgemein bekannt. Schließlich wird das Spurenelement sogar Speisesalz zugesetzt, um einem Mangel vorzubeugen. Jod ist unverzichtbarer Baustein für die Hormone der Schilddrüse, die für das Wachstum und die Entwicklung des Körpers wichtig sind. Die Schilddrüse benötigt dafür rund 80% des täglich aufgenommenen Jods.
Natürliche Quelle für Jod ist vor allem Seefisch, da das Spurenelement im Meerwasser gelöst ist und hier in die Nahrungskette gelangt. Auch in Gemüse kommt Jod vor – allerdings in solch geringer Konzentration, dass der Bedarf hierdurch allein schwer zu decken ist. Meeresalgen, wie sie zum Beispiel in der asiatischen Küche verwandt werden, enthalten hingegen sehr große Mengen Jod. Sie sollten daher nicht übermäßig verzehrt werden.
Deutschland gehört zu den Jodmangelgebieten. Vor allem in den Alpen wurde beim Abklingen der letzten Eiszeit das im Boden vorhandene Jod vom Schmelzwasser fortgeschwemmt. Das ist auch der Grund für den geringen Jodgehalt pflanzlicher Lebensmittel. Die Unterversorgung mit Jod kann zu Wachstums- und Entwicklungsstörungen führen. Häufig beobachtetes Symptom eines Mangels ist eine vergrößerte Schilddrüse, der so genannte "Kropf". Eine zusätzliche Versorgung mit Jod wird daher in der Regel empfohlen. Dazu eignen sich jodiertes Speisesalz, aber auch Nährstoffpräparate in der richtigen Dosierung.
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Jod Tipp
Deutschland gehört zu den Jodmangelgebieten, da das Spurenelement fast ausschließlich in Seefisch ausreichend vorhanden ist. Den durchschnittlichen Tagesbedarf* an Jod decken Sie beispielsweise durch:
• 90 g Schellfisch
• 100 g Seelachs
• 120 g Scholle
• 1,8 kg Möhren
Um einer Unterversorgung entgegenzuwirken, sollte die tägliche Nahrung zum Beispiel mit Jodsalz ergenzt werden.
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* nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Die Richtwerte beziehen sich auf Personen zwischen 25 und 50 Jahren. Für andere Altersgruppen sowie Personen mit besonderem Bedarf können abweichende Mengen gelten. Weitere Informationen finden Sie unter www.dge.de |
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