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Kalium Potassium

Steckbrief Kalium

 

Wichtig für

Nervenfunktion, Muskelfunktion, Herzmuskeltätigkeit, Zellfunktion, Säure-Basen-Haushalt, Enzymaktivierung

 

Tagesbedarf*

2 g

 

Besonderheiten

Bei eingeschränkter Nierenfunktion Tagesdosis nicht überschreiten

 

Mangelerscheinungen

Störungen des Nervensystems und der Muskelfunktion, Veränderungen der Herztätigkeit, Störung des Stoffwechsels

 

Lieferanten

Obst, Hülsenfrüchte, Gemüse, Vollkornprodukte, Bananen, Trockenobst, Fisch, Fleisch

Kalium

Potassium

 

Das Mineral Kalium gehört zu den Elektrolyten, die der Körper benötigt, um Nervenimpulse störungsfrei weiterzuleiten. Von hoher Bedeutung ist hierbei der Einfluss auf die Tätigkeit des Herzmuskels. Aber auch Sportler profitieren bei langer Anstrengung von der Wirkung von Kalium. Da es überwiegend im Innern der Körperzellen vorhanden ist, trägt es durch Aufrechterhalten des osmotischen Drucks zur deren Stabilität bei. Zudem hat Kalium Einfluss auf den Säuren-Basen-Haushalt und wird zur Herstellung verschiedener Enzyme benötigt. Im englischen und französischen Sprachraum kennt man Kalium unter dem Namen "Potassium", der wiederum auf das Wort "Pottasche" zurückgeht.

 

Kalium kommt vor allem in Getreide, Gemüse und Früchten vor. Bananen sind hervorragende Lieferanten und gelten daher zu Recht als Sportlernahrung. Auch in Trockenfrüchten ist viel Kalium enthalten, da durch den Entzug von Wasser die Konzentration ansteigt. Grüne Blattgemüse wie Spinat und Salat, Hülsenfrüchte oder auch Vollkornprodukte versorgen den Körper ebenfalls gut mit Kalium. Einige Mineral- und Heilwässer haben zudem einen hohen Kaliumgehalt.

 

Ein Mangel an Kalium kann zum Beispiel bei starker körperlicher Anstrengung entstehen. Denn durch den Schweiß wird Kalium ausgeschieden. Auch Magen-Darm-Erkrankungen die von Durchfällen begleitet sind, können die Aufnahme von Kalium herabsetzen. Nahrungsmittel mit Süßholzextrakten, z. B. Lakritz, binden Kalium und entziehen es so dem Körper. Die Folge eines Mangels können zunächst Störungen der Muskeltätigkeit wie Muskelkrämpfe sein. Ein weiteres Anzeichen ist das Auftreten von Verstopfung. Bei einem verstärkten Mangel kann es zudem zu einer gesteigerten Herzfrequenz kommen.  Ist die Unterversorgung von längerer Dauer wird der Stoffwechsel beeinträchtigt. Eine zusätzliche Versorgung mit Kalium ist in solchen Fällen über Nährstoffpräparate möglich. Menschen mit eigeschränkter Nierentätigkeit sollten hierbei darauf achten, die empfohlene Tagesdosis nicht zu überschreiten.

Kalium Tipp

Den durchschnittlichen Tagesbedarf* an Kalium ( Potassium ) decken Sie beispielsweise mit:

   • 150 g Bohnen

   • 500 g Banane

   • 300 g Spinat

   • 500 g Fisch

 

* nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Die Richtwerte beziehen sich auf Personen zwischen 25 und 50 Jahren. Für andere Altersgruppen sowie Personen mit besonderem Bedarf können abweichende Mengen gelten. Weitere Informationen finden Sie unter www.dge.de

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