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Steckbrief Phosphor
Wichtig für
Knochen, Zähne, Stoffwechsel, Zellkerne und -membranen
Tagesbedarf*
700 mg
Besonderheiten
Wegen der Verwendung als Konservierungsstoff besteht im Allgemeinen kein Mangel
Mangelerscheinungen
Schäden an Knochen und Zähnen
Lieferanten
Milchprodukte, v. a. Käse, Fisch, Geflügel, Spinat, Broccoli, Soja, Konservierungsstoff in Fleisch- und Wurstwaren |
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Phosphor
Phosphor ist ein chemisches Element, das heute vor allem in der Industrie Verwendung findet. In seiner Reinform ist Phosphor giftig, spielt aber der Form von Phosphat bei vielen Prozessen im Körper eine wichtige Rolle: Wie die Mineralien Kalzium und Magnesium ist es für den Aufbau der Knochen und Zähne bedeutsam. Außerdem übernimmt Phosphat bei der Energieversorgung der Zellen eine zentrale Funktion und ist zudem Bestandteil von Zellkernen und -membranen.
Phosphat kommt heutzutage in vielen Lebensmitteln vor. Natürliche Quellen sind Milchprodukte, vor allem Käse, Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchte.Aber auch grüne Blattgemüse wie Spinat oder Mangold enthalten Phosphate. Außerdem wird Phosphat vielen Lebensmitteln zugesetzt. Fleisch- und Wurstwaren werden mit Phosphat haltbar gemacht. Viele Colagetränke enthalten Phosphorsäure als Konservierungsstoff.
Wie bei Natrium ist eine Unterversorgung mit Phosphat eher unwahrscheinlich und tritt im Allgemeinen nur bei Unterernährung, Krankheiten oder Alkoholmissbrauch auf. Symptome eines Mangels ähneln denen eines Kalziummangels wie Schäden an Knochen und Zähnen. Wegen des starken Vorkommens in der täglichen Nahrung muss wie bei Salz eher auf eine kontrollierte Zufuhr von Phosphat geachtet werden. Ein Zuviel an Phosphat kann die Kalziumaufnahme hemmen.
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Phosphor Tipp
Den durchschnittlichen Tagesbedarf* an Phosphor decken Sie beispielsweise mit:
• 75 g Parmesam
• 140 g roher Spinat
• 300 g Truthahn
• 130 g Sojabohnen
Beachten Sie, dass vielen Lebensmitteln Phosphat als Konservierungsstoff zugesetzt wird.
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* nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Die Richtwerte beziehen sich auf Personen zwischen 25 und 50 Jahren. Für andere Altersgruppen sowie Personen mit besonderem Bedarf können abweichende Mengen gelten. Weitere Informationen finden Sie unter www.dge.de |
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