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Steckbrief Selen
Wichtig für
Immunabwehr, Wachstum, Entgiftung, Herzmuskeltätigkeit
Tagesbedarf*
0,05 - 0,1 mg
Mangelerscheinungen
Herzmuskelschwäche, Schwächung der Abwehrkräfte, Beeinträchtigung der Produktion von Schilddrüsenhormonen, verlangsamte Ausscheidung von Giftstoffen
Lieferanten
Nüsse, Kokosnüsse, Sesam, Vollkorn, v.a. Weizenkleie, Hering, Tunfisch, Eier |
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Selen
Selen ist im Körper für den Schutz von Zellen und Zellkernen vonnöten. Als Teil eines Enzyms hilft Selen dabei, freie Radikale zu neutralisieren, die über Umwelteinflüsse in den Körper gelangen oder auch während des Stoffwechsels entstehen. Außerdem erfüllt Selen eine wichtige Aufgabe bei der Herstellung von Schilddrüsenhormonen, die für das Körperwachstum verantwortlich sind. Selen kann dabei helfen, den Körper zu entgiften, da es bestimmte Schwermetalle an sich bindet. Diese potenziellen Schadstoffe können so nicht mehr vom Körper aufgenommen werden und werden wieder ausgeschieden.
Selen kommt in einer Reihe unterschiedlicher Lebensmittel vor. Eine exzellente Quelle sind Kokosnüsse, die besonders viel Selen enthalten. Weizenkleie sind ebenfalls ein guter Lieferant genauso wie einige Fischsorten oder Nüsse. Gemüse und Obst enthalten hingegen nur geringe Mengen an Selen.
Ein Mangel tritt in der Regel nur dann auf, wenn über einen längeren Zeitraum keine Getreideprodukte oder tierischen Quellen von Selen verzehrt werden. Als Symptom eines länger andauernden Mangels wurde bisher Herzmuskelschwäche beschrieben. Zudem deuten Untersuchungen darauf hin, dass zwischen Krebserkrankungen und Selenmangel ein Zusammenhang bestehen könnte. In starken Überdosen, die über eine Aufnahme mit der Nahrung allerdings kaum zu erzielen sind, kann Selen zu starken Vergiftungserscheinungen führen.
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Selen Tipp
Den durchschnittlichen Tagesbedarf* an Selen decken Sie beispielsweise mit:
• 100 g Weizenkleie
• 50 g Hering
• 60 g Tunfisch
• 10 g Kokosnuss
• 10 g Sesam
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* nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Die Richtwerte beziehen sich auf Personen zwischen 25 und 50 Jahren. Für andere Altersgruppen sowie Personen mit besonderem Bedarf können abweichende Mengen gelten. Weitere Informationen finden Sie unter www.dge.de |
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