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Steckbrief Vitamin K
Wichtig für
Enzymsynthese, Blutgerinnung, Knochenaufbau
Tagesbedarf*
Frauen: 0,06 mg
Männer: 0,07 mg
Besonderheiten
Fettlösliches Vitamin
Mangelerscheinungen
Länger blutende Wunden, schlechte Blutgerinnung und Wundheilung, brüchige Knochen
Lieferanten
Kohl, Spinat, grüne Gemüse, Leber, Eigelb, Milch, Tomaten |
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Vitamin K
Phyllochinon
Vitamin K ist ein Ausgangsstoff für die Gerinnungsfaktoren im Blut, so dass es dabei hilft, nach Verletzungen Blutungen schneller zu stoppen. Außerdem fördert Vitamin K die Stabilität der Knochen, da es sowohl den Aufbau entsprechender Eiweiße als auch die Einlagerung von Mineralien fördert.
Viele grüne Blattgemüse wie Spinat und Salat oder verschiedene Kohlarten wie Blumen- oder Rosenkohl enthalten viel Vitamin K. Aufgrund seiner pflanzlichen Herkunft bezeichnet man das Vitamin auch als "Phyllochinon". Über die Nahrungskette gelangt Vitamin K auch in tierische Produkte. Der Körper kann Vitamin K in recht großen Mengen speichern. Allerdings ist es nur zusammen mit Fett verwertbar, da Vitamin K zu der Gruppe der fettlöslichen Vitamine gehört. Zusätzlich produziert die Darmflora eine weitere Variante von Vitamin K, die ebenfalls zur ausreichenden Versorgung beitragen kann.
Eine Unterversorgung mit Vitamin K ist dank der starken Verbreitung eher unwahrscheinlich. Falls nach Verletzungen leicht Blutungen auftreten, die ungewöhnlich lange anhalten, kann dies jedoch auf einen Mangel an Vitamin K hindeuten. Da Vitamin K zudem für die Stabilität der Knochen eine wichtige Rolle spielt, kann bei einer verminderten Aufnahme das Risiko von Knochenbrüchen steigen. Eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen Mangel an Vitamin K besteht bei Menschen mit chronischen Lebererkrankungen oder einem gestörten Fettstoffwechsel. Medikamente gegen Thrombose können die Aufnahme von Vitamin K ebenfalls hemmen. Da in der Muttermilch vergleichsweise wenig Vitamin K vorhanden ist, werden Neugeborenen im Allgemeinen zusätzliche Dosen des Vitamins verabreicht. Als Ergänzung zur täglichen Ernährung können Präparate mit Vitamin K eingenommen werden.
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Vitamin K Tipp
Den durchschnittlichen Tagesbedarf* an Vitamin K ( Phyllochinon ) decken Sie beispielsweise mit:
• 25 g Rosenkohl
• 50 g Kalbsleber
• 220 g Speisequark
• 400 g Champignons
• 500 g Erdbeeren
Vitamin K Präparate
Präparate, die Vitamin K enthalten, sind beispielsweise:
• Eunova Multivitamin
• Kanavit
• Supradyn
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* nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Die Richtwerte beziehen sich auf Personen zwischen 25 und 50 Jahren. Für andere Altersgruppen sowie Personen mit besonderem Bedarf können abweichende Mengen gelten. Weitere Informationen finden Sie unter www.dge.de |
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