Was braucht der Körper außer Vitaminen noch?
Im Allgemeinen bezeichnet man alle Substanzen, die der Mensch zum Leben braucht, als Nährstoffe. Man kann hier zwischen den Nährstoffen, die den Körper mit Energie versorgen (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett), und den energiefreien Nährstoffen, zu denen auch die Vitamine gehören, unterscheiden. Daher bezeichnet man Stoffe wie Vitamine auch als Vitalstoffe oder seltener als Mikronährstoffe.
Neben den Vitaminen übernehmen Mineralstoffe und Spurenelemente wichtige Aufgaben im menschlichen Körper. Wie bei den Vitaminen gibt es auch hier „essenzielle“ Substanzen, die für die Funktion des Organismus unverzichtbar sind.
Sowohl Mineralstoffe als auch Spurenelemente sind mineralische oder metallische Verbindungen. Allein die Höhe des Bedarfs macht hier den Unterschied aus.
Zu den Mineralstoffen gehören Kalzium, Magnesium, Natrium, Chlorid, Kalium und Phosphor. Sie bilden die Grundbausteine für Skelett und Zähne und spielen darüber hinaus eine wichtige Rolle bei der Funktion von Nerven und Muskeln.
Unter den Spurenelementen befinden sich Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen und Zink. Sie werden vom Körper in nur sehr geringen Dosen benötigt und sind in höherer Konzentration teilweise sogar gesundheitsschädlich. Ihre Aufgaben ähneln denen der Mineralstoffe, sind aber breiter gefächert.
Darüber hinaus entdeckt die medizinische Forschung fortlaufend neue Substanzen, die eine positive Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden haben. Sekundäre Pflanzenstoffe oder auch das Coenzym Q10 gehören beispielsweise in diese Gruppe.
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