Wieso reicht die tägliche Nahrung häufig nicht aus?
Die Natur hat es eigentlich gut eingerichtet: Alle lebenswichtigen Vitamine Mineralstoffe und Spurenelemente sind reichlich in Flora und Fauna vorhanden. Gleichzeitig erwartet uns in jedem Supermarkt verglichen mit früheren Zeiten ein wahres Schlaraffenland, in dem Köstlichkeiten aus der Region oder weit entfernten Ländern erhältlich sind.
Trotzdem leiden viele Menschen an einer mangelhaften Ernährung. Symptome sind Müdigkeit, Erschöpfung, eingeschränkte Leistungsfähigkeit oder gesundheitliche Probleme. Im Extremfall stellen sich ernsthafte Krankheiten ein.
Woran liegt es, dass wir trotz des reichhaltigen Angebots an Lebensmitteln oftmals die empfohlenen Mindestmengen an Vitaminen oder anderen Vitalstoffen nicht erreichen?
Viele Ursachen sind bekannt, werden aber ignoriert: Zum Frühstück isst man lieber ein süß belegtes Brötchen als ein sorgfältig zusammengestelltes Müsli mit Obst. In der Mittagspause ist die Currywurst schneller verfügbar als ein aufwendig zubereiteter Salat. Und abends lässt man den Tag bei einem deftigen Fertiggericht vor dem Fernseher ausklingen anstatt eine ausgewogene Mahlzeit zu kochen.
Auf dem Speiseplan stehen also viel zu häufig verarbeitete, minderwertige oder schlecht zubereitete Lebensmittel. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), täglich fünf Portionen Obst oder Gemüse zu verzehren, wird nur selten befolgt. Selbst frische, naturbelassene Lebensmittel liefern aufgrund ausgelaugter Böden oder schneller Aufzucht nicht mehr genügend Vitamine und Vitalstoffe.
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